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Mensch, ist das lange her, dass ich euch etwas aus meinem Leben berichten konnte – und dabei ist so viel passiert. Ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll. Am besten ich erzähl euch noch etwas über meine Schullaufbahn, da gab es nämlich tüchtig Trubel. An Frau Wefers und meine Integrationshelferin Ilona könnt ihr euch doch bestimmt noch erinnern, hab ja schon erzählt, wie toll die Zeit mit ihnen so war. Da könnt ihr euch auch sicher denken, wie blöd es für mich war, als ich mich nach der ersten Klasse gleich von beiden verabschieden musste. Tja, Frau Wefers musste eine neue erste Klasse übernehmen und Ilona hat ihren Vertrag einfach nicht verlängert bekommen. Da war ich ganz schön traurig. Ein kleiner Trost war mir da zum einen Herr Verch, der mein neuer Klassenlehrer wurde und mit dem ich mich ganz prima verstehe, sowie die super Nachricht, dass Ilona wieder kommen könne, denn Liane, die ihre Arbeit in der Zwischenzeit gemacht hatte, musste leider aus persönlichen Gründen schon nach einem halben Jahr wieder aufhören. Puh, da war ganz schön was los. Leider ist das Kapitel hier noch nicht abgeschlossen, denn Mama und Papa müssen jedes Jahr wieder eine Integrationshilfe für mich beantragen und letztendlich wurde Ilona dann doch abgelöst. Das fand ich sehr schade. Mit meiner neuen I-Hilfe, Mira Kowalsky, die ich in der vierten Klasse zur Unterstützung bekommen sollte, habe ich mich aber recht schnell verstanden und so fiel mir alles schon nicht mehr ganz so schwer. Außerdem hatte Mira bereits am Ende der 3.Klasse bei Ilona zugeschaut und darauf geachtet, wie wir Zwei das so machen. Das ist alles ja gar nicht so einfach, schließlich muss die Integrationshilfe mir nicht nur beim Schreiben helfen, sondern auch beim Gang zur Toilette und der Pausengestaltung. Zum Glück hat das mit Mira und mir recht schnell funktioniert.

Bevor ich allerdings in die vierte Klasse kam, musste ich ins Krankenhaus nach Oldenburg und dort drei Wochen Intensivstation überstehen. Das war ganz schön knapp, aber Gott sei Dank hatte ich wieder ein super Ärzte-Team, super Schwestern sowie ein spitze Krankengymnastik-Team um mich.

Alle waren sehr bemüht mich bei Laune zu halten, da alles sehr anstrengen für mich war.

Nach dem Krankenhausaufenthalt war ich noch drei Wochen zu Hause, denn mit dem Essen klappte es noch nicht so gut. Da habe ich gleich die ersten Wochen in der vierten Klasse verpasst. Zum Glück gab es aber Ilona und Mira, die mich zu Hause mit Schulunterricht versorgt haben. Durch die Krankheit passte leider mein im April neu angefertigtes Korsett nicht mehr. Ach, das wisst ihr ja noch nicht. Ich habe ein Korsett, das ich täglich trage.